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Inhaltsverzeichnis

  1. Hosting kurz erklärt
  2. Wie funktioniert Hosting?
  3. Hosting-Arten im Überblick
    • Shared Hosting
    • VPS – Virtual Private Server
    • Cloud Hosting
    • Managed Hosting
  4. Hosting vs. Domain – der Unterschied
  5. Hosting-Auswahl und Kriterien
    • Technische Kriterien
    • Service und Support
  6. Hosting für SEO und Performance
  7. Best Practices beim Hosting
  8. Hosting im Überblick – Fazit
  9. Häufig gestellte Fragen
Visualisierung von Webhosting und Server-Infrastruktur

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IVIS MEDIA Lexikon

Was ist ein Hosting?

Hosting – auch Webhosting oder Webspace – ist der Speicherplatz und die Rechenleistung, die Ihre Webseite im Internet erreichbar machen. Ohne Hosting bleibt Ihre Domain eine leere Adresse. Erfahren Sie, welche Hosting-Arten es gibt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und wie Hosting Ihre Performance und SEO beeinflusst.

Hosting kurz erklärt

Hosting – auch Webhosting oder Webspace – bezeichnet die Bereitstellung von Speicherplatz und Rechenleistung auf einem Server, damit Ihre Webseite im Internet erreichbar ist. Wenn Nutzerinnen und Nutzer Ihre Domain aufrufen, werden die Dateien, Datenbanken und Inhalte vom Hosting-Server ausgeliefert. Ohne Hosting bleibt Ihre Domain eine leere Adresse. Die Wahl des richtigen Hostings beeinflusst Ladezeiten, Sicherheit, Verfügbarkeit und damit auch Ihre SEO und das Nutzererlebnis.

Wie funktioniert Hosting?

Ihr Hosting-Anbieter betreibt Rechenzentren mit Servern, auf denen Webseiten gespeichert und ausgeführt werden. Sie laden Ihre Dateien (HTML, CSS, Bilder, Skripte) per FTP bzw. SFTP oder über ein Verwaltungs-Panel hoch. Die Domain wird per DNS auf die IP-Adresse des Servers verweisen. Bei jeder Anfrage liefert der Server die angeforderten Inhalte aus – schnell, sicher und rund um die Uhr.

  • Speicher & Datenbank:Webspace für Dateien und eine Datenbank (z. B. MySQL) für dynamische Inhalte wie WordPress, Shops oder Foren.
  • Server-Software:Webserver (z. B. Apache, Nginx), PHP, SSL-Zertifikate und E-Mail-Server ermöglichen die Auslieferung Ihrer Webseite und E-Mail-Kommunikation.
  • Verfügbarkeit & Sicherheit:Redundante Systeme, Backups, Firewalls und Updates sorgen für Stabilität und Schutz vor Angriffen.

Hosting-Arten im Überblick

Je nach Größe Ihrer Webseite, erwartetem Traffic und technischen Anforderungen eignen sich unterschiedliche Hosting-Modelle. Die Wahl beeinflusst Kosten, Performance und Verwaltungsaufwand.

Shared Hosting

Mehrere Webseiten teilen sich einen Server. Günstig, einfach zu verwalten und ideal für kleine bis mittlere Webseiten, Blogs und WordPress. Ressourcen (CPU, RAM) werden gemeinsam genutzt – bei hoher Auslastung anderer Kunden kann die Performance leiden.

VPS – Virtual Private Server

Ein virtueller Server mit eigenen Ressourcen. Mehr Kontrolle, Root-Zugang und Skalierbarkeit als beim Shared Hosting. Eignet sich für wachsende Webseiten, Shops oder Anwendungen mit höherem Ressourcenbedarf. Technisches Know-how erforderlich.

Cloud Hosting

Ressourcen werden aus einem Verbund von Servern bereitgestellt. Skalierbar, ausfallsicher und flexibel – ideal für variable Lasten, E-Commerce oder SaaS. Bezahlung oft nach tatsächlicher Nutzung. Bekannte Anbieter: AWS, Google Cloud, Azure, Hetzner Cloud.

Managed Hosting

Der Anbieter übernimmt Wartung, Updates, Backups und Sicherheit. Besonders beliebt für Managed WordPress: optimierte Umgebung, automatische Updates und Support. Höhere Kosten, dafür weniger Aufwand und mehr Fokus auf Ihr Geschäft.

Hosting vs. Domain – der Unterschied

Domain und Hosting werden oft gemeinsam gebucht, erfüllen aber unterschiedliche Funktionen. Die Domain ist die Adresse – das Hosting ist der Speicherplatz und die Rechenleistung. Sie können beides bei verschiedenen Anbietern haben: Die Domain zeigt per Nameserver auf Ihren Hosting-Server.

  • Domain: Einzigartiger Name (z. B. ivis.media), der zur IP-Adresse Ihres Servers führt. Wird bei Registraren gebucht.
  • Hosting: Server, auf dem Ihre Webseite, E-Mails und Daten liegen. Ohne Hosting zeigt die Domain auf keine Inhalte.
  • Zusammenarbeit: Viele Anbieter bieten Domain und Hosting im Paket. Für Flexibilität können Sie den Hosting-Anbieter wechseln, ohne die Domain zu verlieren – indem Sie die Nameserver anpassen.

Hosting-Auswahl und Kriterien

Die richtige Hosting-Wahl hängt von Ihren Anforderungen ab. Kleine Webseiten kommen mit Shared Hosting aus; Shops oder wachsende Projekte benötigen oft VPS oder Cloud. Achten Sie auf mehr als nur den Preis.

Technische Kriterien

  • Ladezeiten und Performance (wichtig für SEO)
  • Uptime-Garantie (99,9 % oder höher)
  • SSL-Zertifikat (HTTPS) inklusive oder einfach einrichtbar
  • PHP-Version, Datenbanken, benötigte Erweiterungen
  • Backup-Intervalle und Wiederherstellungsoptionen

Service und Support

  • Erreichbarkeit (Telefon, Chat, Ticket-System)
  • Reaktionszeiten und Qualität der Antworten
  • Verwaltungs-Panel (z. B. cPanel, Plesk) oder eigene Oberfläche
  • Dokumentation, Tutorials und Community
  • Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen und Preisentwicklung

Hosting für SEO und Performance

Suchmaschinen wie Google bewerten Ladezeiten und Nutzererlebnis. Langsame Webseiten ranken schlechter und verlieren Besucherinnen und Besucher. Ein leistungsstarkes Hosting mit schnellen Servern, CDN-Option und optimierter Konfiguration unterstützt Ihre SEO-Strategie.

  • Core Web Vitals: Google misst Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität. Gutes Hosting bildet die Basis für gute Werte.
  • Server-Standort: Ein Server in Deutschland oder Europa kann die Ladezeit für deutschsprachige Nutzerinnen und Nutzer verbessern.
  • HTTPS: SSL-Zertifikate sind Standard und Voraussetzung für Vertrauen und Ranking. Moderne Hosting-Pakete bieten Let's Encrypt kostenlos.

Best Practices beim Hosting

Ein durchdachter Hosting-Setup spart Ärger und unterstützt Ihr digitales Wachstum. Folgende Empfehlungen helfen bei der Auswahl und dem Betrieb.

  • Anforderungen definieren: Wie viele Besucher erwartet? WordPress, Shop, eigene Anwendung? Wachstum geplant? Daraus leitet sich die passende Hosting-Art ab.
  • Backups prüfen: Regelmäßige automatische Backups und einfache Wiederherstellung sind unverzichtbar. Prüfen Sie Intervall und Aufbewahrungsdauer.
  • Sicherheit im Blick: Updates, Firewall, DDoS-Schutz und Malware-Scans. Managed Hosting übernimmt vieles davon.
  • Skalierbarkeit: Kann das Hosting mitwachsen? Ein Wechsel ist aufwendig – planen Sie vorausschauend.
  • Kosten transparent vergleichen: Achten Sie auf Preise nach der Einführungsphase, versteckte Gebühren und was im Paket enthalten ist.

Hosting im Überblick – Fazit

Hosting ist die technische Grundlage Ihrer Online-Präsenz – ohne zuverlässigen Server keine erreichbare Webseite. Die Wahl zwischen Shared Hosting, VPS, Cloud oder Managed Hosting hängt von Ihren Anforderungen, Ihrem Budget und Ihrem technischen Know-how ab. Wer Performance, Sicherheit und Support von Anfang an berücksichtigt, legt den Grundstein für eine erfolgreiche Webseite und bessere Suchmaschinen-Rankings.

Häufig gestellte Fragen zu Hosting

+Was ist ein Hosting?

Hosting (Webhosting, Webspace) bezeichnet die Bereitstellung von Speicherplatz und Rechenleistung auf einem Server, damit Ihre Webseite im Internet erreichbar ist. Ihre Dateien, Datenbanken und Inhalte werden vom Hosting-Server ausgeliefert, wenn Nutzerinnen und Nutzer Ihre Domain aufrufen. Ohne Hosting bleibt Ihre Domain eine leere Adresse.

+Was ist der Unterschied zwischen Hosting und Domain?

Die Domain ist die Adresse (z. B. ivis.media) – das Hosting ist der Speicherplatz und die Rechenleistung auf einem Server. Die Domain zeigt per DNS auf die IP-Adresse Ihres Hosting-Servers. Sie können Domain und Hosting bei unterschiedlichen Anbietern buchen. Ohne Hosting zeigt die Domain auf keine Webseite; ohne Domain ist Ihre Webseite nur über die IP-Adresse erreichbar.

+Was kostet Hosting?

Shared Hosting startet oft bei 3–10 Euro pro Monat. VPS liegt typischerweise bei 5–30 Euro, Cloud und Managed Hosting bei 15–100 Euro und mehr. Die Kosten hängen von Leistung, Support und enthaltenen Leistungen ab. Achten Sie auf Preise nach der Einführungsphase – viele Anbieter locken mit günstigen Einstiegspreisen.

+Was ist der Unterschied zwischen Shared Hosting und VPS?

Beim Shared Hosting teilen sich viele Webseiten einen Server – günstig, aber begrenzte Ressourcen und weniger Kontrolle. Ein VPS (Virtual Private Server) bietet eigene virtuelle Ressourcen, Root-Zugang und mehr Flexibilität. VPS eignet sich für wachsende Webseiten, Shops oder Anwendungen mit höherem Ressourcenbedarf. Shared Hosting reicht für kleine Webseiten und Blogs.

+Was ist Cloud Hosting?

Cloud Hosting nutzt einen Verbund von Servern statt eines einzelnen Rechners. Ressourcen sind skalierbar, ausfallsicher und flexibel – bei Lastspitzen wird automatisch mehr Kapazität bereitgestellt. Ideal für variable Traffic-Mengen, E-Commerce oder SaaS. Bekannte Anbieter: AWS, Google Cloud, Azure, Hetzner Cloud. Bezahlung oft nach Nutzung.

+Was ist Managed Hosting?

Beim Managed Hosting übernimmt der Anbieter Wartung, Updates, Backups und Sicherheit. Sie konzentrieren sich auf Ihre Webseite, nicht auf Server-Administration. Besonders beliebt: Managed WordPress Hosting mit optimierter Umgebung, automatischen Updates und Support. Höhere Kosten, dafür weniger Aufwand und oft bessere Performance.

+Beeinflusst Hosting das SEO-Ranking?

Ja, indirekt. Google bewertet Ladezeiten und Nutzererlebnis (Core Web Vitals). Langsame oder oft ausgefallene Webseiten ranken schlechter. Gutes Hosting mit schnellen Servern, hoher Uptime und SSL-Zertifikat bildet die technische Basis für SEO. Server-Standort in der Zielregion kann die Ladezeit verbessern.

+Welche Hosting-Anbieter gibt es?

Bekannte Anbieter in Deutschland: IONOS, Hetzner, Strato, All-Inkl, HostEurope, netcup, Contabo. International: SiteGround, A2 Hosting, Bluehost, Namecheap. Für Managed WordPress: WP Engine, Kinsta, Raidboxes. Die Wahl hängt von Anforderungen, Budget und Support-Erwartungen ab.

+Ist SSL/HTTPS im Hosting enthalten?

Viele moderne Hosting-Pakete bieten Let's Encrypt SSL-Zertifikate kostenlos an – oft per Klick aktivierbar. Bei einigen Anbietern ist SSL im Preis enthalten, bei anderen kostet es extra. HTTPS ist für Vertrauen, Datenschutz und SEO wichtig. Prüfen Sie vor dem Vertragsabschluss, ob SSL enthalten oder einfach einrichtbar ist.

+Kann ich den Hosting-Anbieter wechseln?

Ja. Sie exportieren Ihre Webseite und Datenbank, buchen beim neuen Anbieter und übertragen die Dateien. Anschließend passen Sie die Nameserver Ihrer Domain an, damit sie auf den neuen Server zeigt. Der Wechsel kann einige Stunden bis Tage dauern (DNS-Propagation). Planen Sie eine Übergangsphase und testen Sie vor dem finalen Umzug.

+Brauche ich spezielles WordPress-Hosting?

Nicht zwingend. WordPress läuft auf den meisten Shared-Hosting-Paketen. Spezielles WordPress-Hosting (oft Managed) bietet jedoch optimierte Server-Konfiguration, automatische Updates, bessere Performance und Support für WordPress-spezifische Themen. Für kleine Blogs reicht Standard-Hosting; für Shops oder wachsende Projekte lohnt sich WordPress-optimiertes Hosting.

+Was bedeutet Uptime beim Hosting?

Uptime bezeichnet den Anteil der Zeit, in der Ihr Server erreichbar ist. 99,9 % Uptime bedeutet maximal etwa 8,7 Stunden Ausfall pro Jahr. Seriöse Anbieter garantieren 99,9 % oder mehr und veröffentlichen Uptime-Statistiken. Ausfälle schaden Ihrer Webseite, SEO und dem Nutzervertrauen – Uptime ist ein wichtiges Auswahlkriterium.

Anatoli Wolf

Autor

Anatoli Wolf

Inhaber, Geschäftsführer

Softwareentwickler, IT-Projektleiter, Wirtschaftsrechtler (B.Sc.)

Es ist meine Leidenschaft, digitale Ideen zum Leben zu erwecken. In meiner Webentwicklungsagentur verschmelzen Kreativität und Strategie, um maßgeschneiderte technische Lösungen und visuelle Konzepte zu gestalten. So helfe ich Startups, mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Institutionen dabei, ihre digitale Präsenz mit modernem Design und fortschrittlicher Webentwicklung nachhaltig zu stärken.