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Inhaltsverzeichnis

  1. SSL kurz erklärt
  2. Wie funktioniert SSL/TLS?
  3. SSL-Zertifikatstypen im Überblick
    • DV – Domain Validation
    • OV – Organization Validation
    • EV – Extended Validation
    • Wildcard-Zertifikat
  4. SSL vs. TLS – der Unterschied
  5. SSL und HTTPS
  6. SSL für Webseiten und SEO
    • Sicherheit und Vertrauen
    • SEO-Vorteile
  7. Let's Encrypt und kostenlose Zertifikate
  8. SSL Best Practices
  9. SSL im Überblick – Fazit
  10. Häufig gestellte Fragen
Visualisierung von SSL/TLS-Verschlüsselung und HTTPS

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IVIS MEDIA Lexikon

Was ist SSL?

SSL – heute meist TLS – ist das Verschlüsselungsprotokoll für sichere Webseiten. Ein SSL-Zertifikat aktiviert HTTPS, schützt Nutzerdaten und stärkt Vertrauen sowie SEO. Erfahren Sie, welche Zertifikatstypen es gibt und wie Sie SSL einrichten.

SSL kurz erklärt

SSL (Secure Sockets Layer) – heute meist als TLS (Transport Layer Security) bezeichnet – ist ein Verschlüsselungsprotokoll, das die Datenübertragung zwischen Browser und Server schützt. Ohne SSL können Dritte Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern mitlesen. Ein SSL-Zertifikat bestätigt die Identität des Servers und aktiviert HTTPS – die sichere Variante von HTTP. SSL/TLS ist Standard für jede vertrauenswürdige Webseite und wichtig für SEO, Datenschutz und Nutzervertrauen.

Wie funktioniert SSL/TLS?

Beim Aufruf einer HTTPS-Seite handeln Browser und Server zunächst einen sicheren Schlüssel aus (Handshake). Anschließend werden alle Daten verschlüsselt übertragen – nur Browser und Server können sie entschlüsseln. Das SSL-Zertifikat enthält den öffentlichen Schlüssel des Servers und wird von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) signiert. Der Browser prüft die Signatur und zeigt bei gültigem Zertifikat ein Schloss-Symbol in der Adressleiste.

  • Handshake:Browser und Server einigen sich auf Verschlüsselungsalgorithmen und tauschen Schlüssel aus. Moderne TLS-Versionen (1.2, 1.3) bieten starke Verschlüsselung.
  • Zertifikat & Vertrauenskette:Das Zertifikat enthält Domain, Gültigkeitszeitraum und den öffentlichen Schlüssel. Die CA bestätigt die Identität. Browser vertrauen einer Liste bekannter CAs (Root-Zertifikate).
  • Verschlüsselung:Nach dem Handshake werden alle Daten mit einem gemeinsamen Sitzungsschlüssel verschlüsselt. Selbst bei abgefangenen Paketen bleiben die Inhalte unlesbar.

SSL-Zertifikatstypen im Überblick

SSL-Zertifikate unterscheiden sich in der Validierungstiefe und im Gültigkeitsbereich. Die Wahl hängt von Ihren Anforderungen, der Art Ihrer Webseite und Ihrem Budget ab.

DV – Domain Validation

Die einfachste Validierungsstufe: Die Zertifizierungsstelle prüft nur, ob Sie die Domain kontrollieren (z. B. per E-Mail oder DNS-Eintrag). Schnell ausgestellt, oft kostenlos (Let's Encrypt). Ideal für Webseiten, Blogs und kleine Shops. Keine Unternehmensprüfung.

OV – Organization Validation

Erweiterte Validierung: Neben der Domain wird das Unternehmen geprüft – Handelsregister, Adresse, Rechtmäßigkeit. Das Zertifikat enthält Unternehmensdaten. Höheres Vertrauen, längere Ausstellungszeit. Typisch für Unternehmenswebseiten und E-Commerce.

EV – Extended Validation

Strenge Validierung: Umfassende Prüfung des Unternehmens durch die Zertifizierungsstelle. In älteren Browsern erscheint die grüne Adressleiste mit Firmennamen. Höchstes Vertrauensniveau – besonders für Banken, Versicherungen und sensible Transaktionen.

Wildcard-Zertifikat

Gilt für eine Domain und alle Subdomains (z. B. *.example.de). Ein Zertifikat deckt example.de, www.example.de, shop.example.de ab. Praktisch bei vielen Subdomains, oft teurer als Einzelzertifikate. Erfordert DNS-Validierung.

SSL vs. TLS – der Unterschied

SSL war das ursprüngliche Protokoll (Versionen 1.0, 2.0, 3.0); TLS ist die weiterentwickelte, sicherere Nachfolgeversion. SSL 3.0 ist veraltet und unsicher – heute wird praktisch immer TLS verwendet. Der Begriff „SSL-Zertifikat“ hat sich im Sprachgebrauch gehalten, obwohl technisch TLS zum Einsatz kommt. Moderne Browser unterstützen TLS 1.2 und TLS 1.3.

  • SSL: Ursprüngliches Protokoll, heute obsolet. Wird nur noch historisch erwähnt.
  • TLS: Aktueller Standard (1.2, 1.3). Bietet stärkere Verschlüsselung und bessere Sicherheit.
  • Begriff: „SSL-Zertifikat“ und „TLS-Zertifikat“ meinen dasselbe – ein Zertifikat für verschlüsselte Verbindungen. Die Bezeichnung SSL ist weiterhin üblich.

SSL und HTTPS

HTTPS (HTTP Secure) ist HTTP über eine TLS-gesicherte Verbindung. Das SSL-Zertifikat aktiviert HTTPS – die Adresse beginnt mit „https://“ statt „http://“. Browser zeigen ein Schloss-Symbol und markieren die Verbindung als sicher. Seit Jahren fordert Google HTTPS für bessere Rankings; viele Browser warnen vor unsicheren HTTP-Seiten. HTTPS ist heute Pflicht für jede seriöse Webseite.

  • HTTP vs. HTTPS: HTTP überträgt Daten unverschlüsselt. HTTPS verschlüsselt mit TLS – gleiche Funktionalität, aber sicher.
  • Port: HTTP nutzt Port 80, HTTPS Port 443. Der Server leitet Anfragen auf Port 80 oft auf 443 weiter (Redirect).
  • SEO: Google bevorzugt HTTPS als Ranking-Faktor. Ohne HTTPS riskieren Sie schlechtere Platzierungen und Nutzerwarnungen.

SSL für Webseiten und SEO

SSL schützt Nutzerdaten und stärkt das Vertrauen. Suchmaschinen belohnen HTTPS mit besseren Rankings – SSL ist ein etablierter Ranking-Faktor. Zudem verlangen viele Browser-Features (z. B. Geolocation, Kamera) eine sichere Verbindung.

Sicherheit und Vertrauen

  • Schutz von Logins, Formulardaten und Zahlungen
  • Schloss-Symbol signalisiert Vertrauenswürdigkeit
  • DSGVO-konforme Datenübertragung
  • Schutz vor Man-in-the-Middle-Angriffen

SEO-Vorteile

  • HTTPS als Ranking-Faktor bei Google
  • Keine Warnung „Nicht sicher“ im Browser
  • Referrer-Informationen bleiben bei HTTPS-Quellen erhalten
  • Voraussetzung für moderne Web-APIs

Let's Encrypt und kostenlose Zertifikate

Let's Encrypt ist eine kostenlose, automatisierte Zertifizierungsstelle, die DV-Zertifikate ausstellt. Viele Hosting-Anbieter integrieren Let's Encrypt – das Zertifikat wird per Klick aktiviert und automatisch vor Ablauf erneuert. Kostenlose Zertifikate bieten die gleiche Verschlüsselungsstärke wie kostenpflichtige; der Unterschied liegt in der Validierung (nur Domain, keine Unternehmensprüfung) und im Support.

  • Let's Encrypt: Kostenlos, automatische Erneuerung, DV-Validierung. Ideal für die meisten Webseiten.
  • Hosting-Integration: Viele Hosting-Anbieter (IONOS, Hetzner, All-Inkl u. a.) bieten Let's Encrypt im Paket – oft per Klick aktivierbar.
  • Kostenpflichtige Alternativen: OV- und EV-Zertifikate erfordern manuelle Prüfung und kosten jährlich. Nötig bei höheren Vertrauensanforderungen.

SSL Best Practices

Ein SSL-Zertifikat allein reicht nicht – die Konfiguration muss stimmen. Folgende Punkte sorgen für sichere und zuverlässige HTTPS-Verbindungen.

  • Aktuelle TLS-Version: TLS 1.2 oder 1.3 verwenden. Ältere Versionen (SSL 3.0, TLS 1.0) deaktivieren.
  • HTTP zu HTTPS umleiten: Alle HTTP-Anfragen auf HTTPS weiterleiten (301 Redirect). Vermeidet doppelten Content und sichert alle Seiten.
  • Zertifikat erneuern: Zertifikate laufen ab (Let's Encrypt: 90 Tage). Automatische Erneuerung einrichten oder Erinnerungen setzen.
  • Gemischte Inhalte vermeiden: Keine HTTP-Ressourcen (Bilder, Skripte) auf HTTPS-Seiten laden – sonst warnt der Browser.

SSL im Überblick – Fazit

SSL/TLS ist die Grundlage für sichere Webseiten. Ein gültiges SSL-Zertifikat aktiviert HTTPS, schützt Nutzerdaten und stärkt Vertrauen sowie SEO-Rankings. Kostenlose DV-Zertifikate wie Let's Encrypt reichen für die meisten Webseiten; OV und EV bieten bei Bedarf höhere Validierung. Wer HTTPS von Anfang an einplant, vermeidet Sicherheitslücken und Nutzerwarnungen – SSL ist heute Selbstverständlichkeit für jede professionelle Webseite.

IVIS MEDIA richtet SSL-Zertifikate und HTTPS für Ihre Webseite ein – von der Einrichtung über die Konfiguration bis zur sicheren Umleitung. Wir sorgen für DSGVO-konforme Datenübertragung und optimale SEO-Bedingungen. Mehr zur Webentwicklung

Häufig gestellte Fragen zu SSL

+Was ist SSL?

SSL (Secure Sockets Layer) – heute meist TLS (Transport Layer Security) – ist ein Verschlüsselungsprotokoll für die Datenübertragung zwischen Browser und Server. Ein SSL-Zertifikat bestätigt die Identität des Servers und aktiviert HTTPS. Ohne SSL können Daten von Dritten mitgelesen werden; mit SSL werden sie verschlüsselt übertragen.

+Was ist der Unterschied zwischen SSL und TLS?

SSL war das ursprüngliche Protokoll, TLS die sicherere Nachfolgeversion. SSL 3.0 ist veraltet; heute wird praktisch immer TLS (1.2 oder 1.3) verwendet. Der Begriff „SSL-Zertifikat“ ist gebräuchlich, obwohl technisch TLS zum Einsatz kommt. SSL- und TLS-Zertifikate meinen dasselbe.

+Was ist HTTPS?

HTTPS (HTTP Secure) ist HTTP über eine TLS-gesicherte Verbindung. Die Adresse beginnt mit „https://“, der Browser zeigt ein Schloss-Symbol. HTTPS verschlüsselt alle übertragenen Daten und schützt vor Mitlesen. Google bevorzugt HTTPS als Ranking-Faktor; moderne Browser warnen vor unsicheren HTTP-Seiten.

+Was kostet ein SSL-Zertifikat?

DV-Zertifikate (Domain Validation) sind oft kostenlos – z. B. über Let's Encrypt, das viele Hosting-Anbieter integrieren. OV- und EV-Zertifikate kosten typischerweise 50–500 Euro pro Jahr und mehr. Die Verschlüsselungsstärke ist bei kostenlosen und kostenpflichtigen Zertifikaten gleich; der Unterschied liegt in der Validierungstiefe.

+Was ist Let's Encrypt?

Let's Encrypt ist eine kostenlose Zertifizierungsstelle, die DV-Zertifikate ausstellt. Die Zertifikate sind 90 Tage gültig und können automatisch erneuert werden. Viele Hosting-Anbieter bieten Let's Encrypt per Klick an. Ideal für Webseiten, Blogs und Shops – gleiche Verschlüsselung wie kostenpflichtige Zertifikate.

+Was bedeuten DV, OV und EV bei SSL-Zertifikaten?

DV (Domain Validation): Nur Domain wird geprüft – schnell und oft kostenlos. OV (Organization Validation): Domain und Unternehmen werden geprüft – höheres Vertrauen. EV (Extended Validation): Strenge Unternehmensprüfung – höchstes Vertrauensniveau, früher mit grüner Adressleiste. Die Verschlüsselung ist bei allen gleich; der Unterschied liegt in der Validierung.

+Beeinflusst SSL das SEO-Ranking?

Ja. Google bestätigt HTTPS als Ranking-Faktor – sichere Webseiten werden bevorzugt. Zudem warnen Browser vor unsicheren HTTP-Seiten, was Absprungraten erhöht. HTTPS ist heute Standard und sollte für jede Webseite aktiviert sein.

+Wie richte ich SSL/HTTPS ein?

Bei den meisten Hosting-Anbietern: Zertifikat bestellen oder Let's Encrypt aktivieren (oft per Klick im Verwaltungs-Panel), dann HTTP auf HTTPS umleiten (301 Redirect). Bei eigenem Server: Zertifikat bei einer CA beantragen oder Let's Encrypt mit Certbot einrichten, Webserver (Apache/Nginx) konfigurieren.

+Was passiert, wenn mein SSL-Zertifikat abläuft?

Browser zeigen eine Sicherheitswarnung – Nutzer werden gewarnt oder blockiert. Die Webseite wirkt unseriös. Zertifikate müssen vor Ablauf erneuert werden. Let's Encrypt-Zertifikate (90 Tage) lassen sich automatisch erneuern; bei anderen Anbietern Erinnerungen setzen oder Auto-Renewal aktivieren.

+Was ist ein Wildcard-SSL-Zertifikat?

Ein Wildcard-Zertifikat gilt für eine Domain und alle Subdomains (z. B. *.example.de). Ein Zertifikat deckt example.de, www.example.de, shop.example.de, mail.example.de ab. Praktisch bei vielen Subdomains. Erfordert DNS-Validierung und ist oft teurer als Einzelzertifikate.

+Ist SSL für die DSGVO erforderlich?

Die DSGVO verlangt angemessene technische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten. Unverschlüsselte Übertragung (HTTP) gilt als Risiko – SSL/HTTPS wird daher als Best Practice und oft als faktische Voraussetzung für DSGVO-konforme Webseiten angesehen, besonders bei Formularen, Logins oder Zahlungen.

+Was sind gemischte Inhalte (Mixed Content)?

Wenn eine HTTPS-Seite Ressourcen (Bilder, Skripte, Stylesheets) über HTTP lädt, spricht man von gemischten Inhalten. Der Browser blockiert oder warnt – die Seite wirkt unsicher. Lösung: Alle Ressourcen über HTTPS laden (relative URLs oder https:// verwenden).

Anatoli Wolf

Autor

Anatoli Wolf

Inhaber, Geschäftsführer

Softwareentwickler, IT-Projektleiter, Wirtschaftsrechtler (B.Sc.)

Es ist meine Leidenschaft, digitale Ideen zum Leben zu erwecken. In meiner Webentwicklungsagentur verschmelzen Kreativität und Strategie, um maßgeschneiderte technische Lösungen und visuelle Konzepte zu gestalten. So helfe ich Startups, mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Institutionen dabei, ihre digitale Präsenz mit modernem Design und fortschrittlicher Webentwicklung nachhaltig zu stärken.